www.olaf-hoewer.de
Die Informationen beziehen sich noch auf den Diplom-Studiengang. Inzwischen gibt es ein grundlegend verändertes Studium mit Bachelor und Master Abschlüssen. Aktuelle Informationen finden sich z.B. auf den Seiten der FH Frankfurt.

Ziele des Studiums

"Das Studium bildet anwendungsbezogen auf wissenschaftlicher Grundlage für besonders qualifizierte Pflegetätigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen aus." (PrüO Pflege vom 1.3.1996, § 1 Satz 1)

Gemäß der Studienordnung vom 1.3.1996 §2 befähigt das Pflegestudium die Studierenden zur Übernahme von Leitungsaufgaben in der klinischen Pflegeentwicklung. Dazu zählen insbesondere:

  • die Erfassung von komplexen Pflegesituationen,
  • die Entwicklung von angemessenen Pflegekonzepten,
  • die Beratung, Anleitung und Weiterbildung von Betroffenen und Pflegenden,
  • die Planung, Durchführung und Evaluation von Pflegeabläufen,
  • u.v.m  

Aufbau

Das Studium umfasst 8 Semester. Diese gliedern sich in das Grundstudium (3 Semester) und das Hauptstudium (5 Semester). Das Studium schließt mit der Diplomprüfung und der Verleihung des akademischen Grades "Diplom-Pflegewirt (FH)" ab.

Während des Studiums muss ein Zwischenpraktikum von insgesamt 6 Monaten sowie ein Praxissemester absolviert werden. Ein wichtiger Bestandteil des Hauptstudiums ist das Projekt, in welchem die Studierenden ein selbst gewähltes Projekt unter der Begleitung von Professoren bearbeiten.

Links zum Thema

Höwer, Olaf (2003) "Jung, dynamisch aber unexaminiert - lohnt sich ein Pflegestudium überhaupt ohne vorherige Berufsausbildung?" (Vortrag an der Fachhochschule Frankfurt am Main anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Studienganges Pflege am 17.10.2003)
Abstract vollständiger Download (ohne Folien)

Link zum Studium Pflege an der Fachhochschule Frankfurt am Main

Link zu www.pflegestudium.de mit nützlichen Informationen rund um Pflegestudiengänge. Hier gibt es zudem eine Auflistung aller Pflegestudiengänge in Deutschland sowie Fachartikel zum Thema Pflegestudium zum Download.

Schwerpunktthema Arbeitsfeld Pflege (UNImagazin 2/2002) mit folgenden Artikeln:

    • Artikel: Pflegemanagerin - Qualität sichern und optimieren
      Als Qualitätsbeauftragte der Ambulanten Diakonie Pflege in Mannheim kümmert sich Dorothea Laue um eine stetige Verbesserung des Pflegeprozesses. S. 26f
    • Artikel: Arbeitsfeld Pflege
      Damit Pflege menschenwürdig und gleichzeitig wirtschaftlich organisiert werden kann, ist eine Professionalisierung und Akademisierung dieses Dienstleistungssektors notwendig. S. 35
    • Aktueller Einstellungsbedarf
      Wer im Pflegebereich arbeiten will, sollte vor allem soziale Kompetenz mitbringen. S. 32
    • Artikel: Pflege – ein pflegeleichter Job?
      Die eigenen Kräfte pflegen. Fachkräftemangel und gedeckelte Budgets machen das Managen einer Pflegeeinrichtung zur Herauforderung. S. 3ff 22-2-5-5-1
    • Artikel: Arbeitsfeld Pflege
      Therapien zur Gesundung Damit Pflege menschenwürdig und gleichzeitig wirtschaftlich organisiert werden kann, ist eine Professionalisierung und Akademisierung dieses Dienstleistungssektors notwendig. S. 23ff

das Schwerpunktthema als pdf-Datei herunterladen

Artikel: Pflegemanager - Zwei Herzen in einer Brust
Andreas Lauer ist für die Qualitätsoptimierung des Pflegebetriebs verantwortlich.
UNI 5/2001, S. 57ff
http://www.unimagazin.de/200105/11.pdf 

Dekanekonferenz Pflegewissenschaft (2000) „Empfehlungen der Dekanekonfernz Pflegewissenschaft zu den neuen Studienabschlüssen Bachelor und Master“, Pressererklärung vom 19.11.2000, http://www.deka-pflegewiss.de/presse.html 

Gensch, Sigrid Kristina (2003) „Berufssituation der Bayerischen Absolventinnen und Absolventen des Studienganges Pflegemanagement“ Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung, München
http://www.ihf.bayern.de/dateien/monographien/Monographie_66.pdf

Habermann, M.; Szemeitzke, Bernd (2003) „Untersuchung zum Verbleib der Absolventen des Internationalen Studiengangs für Pflegeleitung (ISP)“ Hochschule Bremen http://www.pflegeleitung.hs-bremen.de/dokumente/absolv2001.pdf 

Kals, Ursula (2004) "Praxistest zwischen Hörsaal und Pflegelabor", Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10. April 2004, Seite 57, Download für 3 Euro unter www.faz.de 

Zeller-Dumke, Marianne (2003) „Übersicht der Studiengänge in Deutschland” Internet: http://www.pflegestudium.de/f-ubersi.htm  

weitere Literaturtipps

Bartholomeyczik, Sabine (2002) „Editorial. Zum Stand der Akademisierung der Pflegeausbildung in Deutschland” In: Pflege, 15. Jg., S. 281-283

Brieskorn-Zinke, Marianne; Höhmann, Ulrike, Reckmann, Christina u.a. (2001) „Zur Professionalisierung und Berufssituation von PflegewirtInnen mit generalistischer Ausbildung“ In: Pflege und Gesellschaft, 6. Jg., Heft 3, S. 100-108

Habermann, M.; Szemeitzke, Bernd (2003) „Diplomierte Pflegewirtin / Diplomierter Pflegewirt – und was dann?“ in „Die Pflege“ 56 Jg., Heft 3, Dokumentation S. 2-4

Sieger, Margot (2001) „Zur Professionalisierung und Berufssituation von PflegewirtInnen mit generalistischer Ausbildung“ In: Pflege und Gesellschaft, 6. Jg., Heft 3, S. 94-99